Institut für Raumplanung
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PBM_intgerativ - Digitalisierung in der Stadtplanung: Von der Raumplanung bis zur Digitalisierung im Bauwesen
Forschungsprojekt im Rahmen eines FFG-Förderprogrammes

Dieses Projekt zerlegt den Prozess Planen – Bauen - Managen systematisch in seine jeweiligen Abschnitte und untersucht ihn aus Sicht der Energieraumplanung zur Verbesserung ihrer Effektivität. Dabei werden wichtigste behördliche, wirtschaftliche und planerische Grundlagen erarbeitet, beteiligte Institutionen und wichtige Akteure erfasst, Informationsflüsse sowie Anforderungs- und Erwartungsdefizite von zentralen Akteuren erarbeitet, digitale Datengrundlagen konzeptiv beschrieben, und wichtige Schnittstellen und Anforderungen zur Integration digitaler Grundlagen vorgeschlagen.
Neben umfassender Recherche rechtlicher (Planungs-)Grundlagen und Normensetzungen werden im Projekt die beteiligten Institutionen mit jeweils wichtigsten Akteursgruppen identifiziert und beschrieben sowie Verflechtungen in Form von Informationsflüssen im Zuge des Gesamtprozesses zum Planen/Bauen/Managen analysiert und bewertet: Es sollen Anforderungen, Defizite, Verbesserungspotentiale im Informationsfluss zwischen Stadtplanung am Beginn und Sanieren/Abbruch am Ende des Lebenszyklus von Gebäuden herausgearbeitet werden.

  • Beteiligte MitarbeiterInnen: Giffinger | Pühringer | Kalasek | Brugger | Kammerhofer

August 2019 – Mai 2020 | Projektdatenbank


Vertiefende Wanderungsanalyse in der Ostregion
Forschungsprojekt im Auftrag der Planungsgemeinschaft Ost (PGO)

Durch die genaue Betrachtung und Analyse von Zu-, Ab- und Binnenwanderungen nach verschiedenen Merkmalen auf Ebene aller Gemeinden Niederösterreichs und des Burgenlands wird ein umfassender Blick auf das Wanderungsgeschehen in der Ostregion geworfen. Ziel ist es, einen möglichst umfassenden Überblick sowie verschiedene Analysen über Wanderungsströme nach Altersgruppen, Herkunftsregionen und anderen verfügbaren Merkmalen zu erhalten und diese kartographisch sowie tabellarisch aufzubereiten. Dabei sollen auch zeitliche Veränderungen mitberücksichtigt werden.

Jänner 2018 – Oktober 2019 | Projektdatenbank


PLAISIR – Planning Innovation: Lernen aus sozial innovativen Energieprojekten
Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Förderprogrammes "Stadt der Zukunft" (4. Ausschreibung)

PLAISIR analysiert sozial innovative Energieprojekte in strukturschwachen Regionen und widmet sich damit erstmalig der Forschungslücke an der Schnittstelle sozialkapital-orientierter endogener Regionalentwicklung und ressourcen-orientierter Energieraumplanung. Die Praxis sozial innovativer Energieplanung im Kontext raumstruktureller und energieraumplanerischer Entwicklungspfade wird auf regionaler Ebene analysiert, um regions- und projektspezifische Faktoren sozialer Innovation in der energieorientierten Planung zu erkennen.

  • Beteiligte MitarbeiterInnen: Suitner | Ecker | Kramar | Giffinger | Haider
  • Projektpartner: Zentrum für Soziale Innovation (ZSI)

September 2017 – April 2019 | Projektdatenbank | Website


ACTIV8! – Aktive Mobilität effizient fördern
Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Förderprogrammes "Mobilität der Zukunft" (4. und 9. Ausschreibung)

Die gängige Planungspraxis zur Steigerung des Rad- und Fußwegeanteils in der Alltagsmobilität der Bevölkerung stützt sich häufig auf Erfahrung, Intuition oder Ideologien. ACTIV8! und das Folgeprojekt ACTIV8II setzen genau hier ein: Der entwickelte Ansatz zeigt datenbasiert, welche Maßnahmen vor Ort gesetzt werden müssen, um strategische und verkehrspolitische Ziele zur aktiven Mobilität (mehr Rad- und Fußverkehr) effizient erreichen zu können. Die Anwendung dieser stichhaltigen Methoden und Werkzeuge kann zu einer besseren Zielerreichung und einem effizienteren Einsatz von Ressourcen und öffentlichen Budgets in Ländern und Gemeinden beitragen. Mit dem ACTIV8-Tool können die Wirkungen von Maßnahmen auf den Anteil aktiver Mobilität zukünftig erstmals quantifiziert werden, Planungsmaßnahmen werden daher aus Zahlen ablesbar.

Juni 2015 – Februar 2019 | Projektdatenbank | Website


Immowind I – Windkraftanlagen und Immobilienpreise
Forschungsprojekt im Auftrag der IG Windkraft Österreich

  • Beteiligter Mitarbeiter: Feilmayr

Dezember 2015 – Dezember 2018


Ermittlung von Einwohnergleichwerten zur Bedarfsermittlung für Apothekenstandorte
Studie im Auftrag der Österreichischen Apothekerkammer

Der Betrieb einer öffentlichen Apotheke ist eine aufrechte Konzession gebunden. Die Erteilung des notwendigen Konzessionsbescheids ist wiederum an eine Reihe von Bedingungen gebunden, die im Zuge eines Bedarfsermittlungsverfahrens geprüft werden. In jüngster Zeit wurden diese Bescheide zunehmend häufig vor dem Verwaltungsgerichtshof mit Erfolg angefochten. Dabei spielt die nachvollziehbare Beurteilung des Nachfragepotenzials durch sog. ständige EinwohnerInnen im Verhältnis zu jenem anderer Nachfragerreger, wie Beschäftigte, NutzerInnen öffentlicher Verkehrsmittel oder anderer Infrastrukturen im definierten Einzugsbereich bestehender Apotheken eine zentrale Rolle.
Als Grundlage für eine fundierte Abschätzung des Beitrags sog. „Einflutungserreger“ wird ein statistischer Ansatz entwickelt, der auf Basis umfangreicher geographischer Datenbestände unterschiedliche Nachfragepotenziale quantifiziert und es erlaubt die Ergebnisse als sog. Einwohnergleichwerte auszuwerten.

März 2016 – Juni 2018


Energieatlas - Wien - Energiedatenmodell als Grundlage für das Fachkonzept Energieraumplanung und weiteren energierelevanten Aktivitäten
Auftragsforschung und Forschungskooperation im Auftrag der MA20 - Energieplanung der Stadt Wien

Im Projekt „Energieatlas Wien“ wird der Energiebedarf für Raumwärme für den Gebäudebestand im Stadtgebiet Wiens modelliert. Im Kern des Modells steht die Berücksichtigung von Gebäudeform und Konfiguration von Gebäudegruppen bei der Ermittlung des Heizwärmebedarfs. Damit wird neben den auch in konventionellen Modellen berücksichtigen Faktoren, wie Gebäudealter, Gebäudetyp und Gebäudenutzung auch der wesentliche Einfluss der Abstrahlfläche einbezogen. Der ermittelte Heizwärmebedarf wird auf der Ebene der Baublocks potenziellen Energiequellen gegenübergestellt um damit Aussagen zum potenziellen Deckungsgrad durch alternative Quellen zu ermöglichen. Dabei werden sowohl Fernwärme, als auch Solarthermie und Photovoltaik sowie Geothermie berücksichtigt.
Das Ergebnis des Projekts bildet die Grundlage für das das Fachkonzept „Energieraumplanung“ der Fachabteilung des Magistrats der Stadt Wien (MA 20) sowie als Datenbasis für weitere energierelevante Aktivitäten der Stadtverwaltung.

  • Beteiligter Mitarbeiter: Kalasek

November 2017 – März 2018


LSG – Standortfaktoren zur Bewertung von Leerstandsobjekten für gewerbliche Nutzung
Auftragsforschung im Rahmen eines Innovationsschecks der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

  • Beteiligte Mitarbeiter: Feilmayr | Kalasek

April 2017 – März 2018


TRANS[form]DANUBIEN
Forschungsprojekt in Kooperation mit der MA18 – Stadtentwicklung und Stadtgestaltung, gefördert durch die MA7 – Kulturabteilung der Stadt Wien

Eine urbane Metamorphologie der Wiener Stadtplanung anhand der Entwicklungsdynamik des Nordostens Wiens zwischen 1938 und heute. Wieso haben sich bestimmte Orte der Stadt zu genau dieser Zeit in genau dieser Form verändert und was hat die Stadtplanung damit zu tun? Nach dem Motto „Nichts geschieht ohne Grund“ untersucht das Projekt, welche historischen Einflüsse für den Wandel Wiens verantwortlich sind. Den Fokus bilden dabei ausgewählte Orte links der Donau, die sich durch einen offensichtlichen baulichen Wandel auszeichnen.

  • Beteiligte Mitarbeiter: Suitner | Giffinger | Pühringer

August 2016 – Februar 2018 | Website


E_PROFIL – Quartiersprofile für optimierte energietechnische Transformationsprozesse
Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Förderprogrammes "Stadt der Zukunft" (2. Ausschreibung)

Mit E_PROFIL als Methodenset zur Erstellung von Quartiersprofilen wurde ein wichtiger EDV-gestützter Werkzeugkasten geschaffen, der in der Planungspraxis österreichischer Städte zur Anwendung kommen kann, um eine energie- und ressourceneffiziente Stadtentwicklung zu unterstützen. Er ist ein wertvolles Asset für die Forschungs- und Planungsaktivitäten in Siedlungsverbänden.

Oktober 2015 – September 2017 | Website


Social Infrastructures reducing Inequality and Neighborhood Vulnerability
Förderung durch Stipendium von Colciencias Colombia

Das Projekt untersucht die Effekte, Auswirkungen und Folgen der Umsetzung von Entwicklungsstrategie und Projekten (Bodenpolitik und Infrastruktur) in Bogota und Medellin auf den Ebenen physischer (räumlicher), wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung im Maßstab von Nachbarschaft und Stadt.

  • Beteiligte Mitarbeiter: Giffinger | Sanchez Guzman

Februar 2016 – Juli 2017